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Bevor es richtig losgehen konnte, musste die Gruppe in verschiedenen Lokalen bei reichlichem Essen und Trinken erst noch Speck zusetzen, um das nachfolgende Fasten zu überleben.Hier sieht man Teile der Gruppe vor dem Internet-Cafe in Thessaloniki, um an Manfred Baumgärtner noch eine letzte Nachricht abzusetzen, da dieser sich per SMS bereits besorgt um die Gesundheit der Mannschaftskameraden gezeigt hatte.Die Gruppe wartet gerade auf den Bahnhofsvorsteher aus Thessaloniki, der einen 12-er Bus für die Fahrt nach Ouranopolis beschaffen sollte. Das Ergebnis war, dass ein Teilnehmer, der mit ihm nach Hause ging, betrunken wieder kam, aber ohne 12-er Bus. |
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Uns hatte das aber nicht gestört. Vielmehr sind wir dann halt mit dem Taxi gefahren. Die Überfahrt nach Athos gestaltete sich leider wenig erfreulich, was dieses Bild nicht verrät. Um uns herum war plötzlich von allen Seiten ein starker Geruch nach Erbrochenem. Mancher brachte seine grüne Galle noch in einem durchsichtigen Plastikbeutel mit an Land, um es ordentlich zu entsorgen. Den meisten Schiffsreisenden war aber auch das schon egal. Die drei DJK-ler -auch das muss gesagt werden- hielten aber tapfer aus und konnten ohne besondere Probleme in Daphni (Athoshafen) von Bord gehen. |
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Von Daphni aus fuhren wir mit einem völlig überladeten
Landrover in die "Hauptsdtadt" Karyes, wo wir uns zunächst mit Essen
noch eindeckten. Besonders gut waren die braunen Schokolade-Kekse. Als
wir dann ins Büro zum Verlängern der Aufenthaltsgenehmigung gehen
wollten, ließ man uns nicht mehr ein. Zu diesem Zeitpunkt glaubten
wir noch, dass dies wichtig sei und ärgerten uns. Später war
klar, das der Ärger völlig umsonst war. Keiner interessierte
sich für unsere Bescheinigungen.
Bei der Weiterfahrt nach unserem ersten Ziel machten wir einen ersten Halt. Auf dem Bild sieht man unsere Pilgergruppe vor Kloster Iviron (selbstauslöserbild!). In der Schreinerei links vorne arbeiteten gerade ein paar Mönche, die wir allerdings nicht fotografieren durften. |
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Endlich waren wir am ersten Zuelpunkt, dem Kloster Megistis Lavras (dem ersten und größten Kloster auf dem Athos). Klaus spaziert im Innenhof des Klosters und geht in sich. Die Hände faltet er freiwillig; das wurde eigentlich nicht verlangt. Aber so sind sie halt, die frommen Pilger. Und das ist ja auch der Sinn einer solchen Reise. |
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Leider hatte es mittlerweile zu regnen begonnen. Wir wanderten
daher bei stärker werdendem Wind und im Regen zu der Skiti
Prodromou, einem rumänischen Kloster, wo wir übernachteten.
Hier sind wir gerade beim Abendessen.
Zwar war das Essen schon kalt, da man uns früher erwartet hatte, aber
es schmeckte uns trotzdem.
Danach erhielten wir eine kleine Führung, die im stürmischen Regen fiel. Aber es machte uns nichts aus. Gottseidank hatten wir ein paar Taschenlampen dabei, da es in diesem Kloster nur Öllampen gab. Strom: Fehlanzeige. Aber man gewöhnt sich schnell an diese Umstände. Die Mönche waren sehr freundlich, und wir durften auch am Gottesdienst von 3 Uhr nachts bis 6 Uhr teilnehmen. |
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Da das Wetter so schlecht war, gingen wir erst am nächsten Morgen zur Höhle (Außenansicht) des Mönches Athanasios Athonitis, der 963 A.D. das erste Kloster (Megistis Lavras) gründete. Die 181 Stufen hinab und hinauf waren kein Thema, aber wir fanden in dem Neubau zunächst keine Höhle, da wir uns nicht hineinwagten (es waren die Türen nicht aufgemacht. Aber wie das so ist, irgendwie fand sich mit zwei weiteren griechischen Pilgern ein Zugang, und wir waren drinnen. Um die hl. Höhle hatte man dieses Gebäude errichtet, um sie zu schützen und Raum für eine kleine Kirche zu schaffen. |
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Nach der Besichtigung der Höhle führte uns der Weg weiter zur Skite der Hl. Anna. Auf dem malerischen Weg dorthin verabschiedeten wir Klaus (der Berg ruft!) bei einer Rast an der Wegkreuzung, von der Klaus alleine den Berg Athos (2033m) erstürmte. Wir wollten zu diesem Zeitpunkt nicht mit und gaben daher die Option Athosbesteigung auf. Wir bereuten das nicht, als wir Klaus wieder zurückkommen sahen und uns anhand seiner Erzählungen in seine traumatischen Erlebnisse einfühlen konnten. |
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Hier sieht man Klaus die Gruppe vor dem Kloster Dionysiou wieder einholen.Aber immerhin: er war der einzige, der eine Gipfelbesteigung geschafft hatte. Damit war die Gruppe wieder komplett und es konnten weitere Optionen (wie z.B. der Gang zum Kloster Simonos Petros) angestrebt werden. |
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Das Teilgruppenbild entstand vor dem Kloster Xiropotamou, das wir leider nicht komplett besichtigen konnten, da wir noch weiter zum russischen Kloster gehen wollten und gerade ein längerer Gottesdienst vonstatten ging. |
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Endlich erreichten wir das russische Kloster Pandeleimonos. Eine der Luxussuiten wurde auch von Arnold belegt, der seinen Rauchgenuss etwas entwöhnt war, da in den Klöstern (und auch außerhalb) eigentlich nicht geraucht werden durfte (never ever!). So musste der offizielle Nichtraucher Klaus eingreifen, um den holländischen Tabak ein Ende zu bereiten. Danke, Klaus! |
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Leider ging auch diese Kultur und Besinnungsreise früher zu Ende, als man wollte. Und so waren wir am Samstag, dem letzten Tag unserer Reise, wieder in Ouranopolis und warteten vor dem Busparkplatz auf den öffentl. Nahverkehrsbus nach Thessaloniki. Schade, dass es vorbei war. Wehmütig dachten wir an die Gesänge der Mönche beim Gebet, v.a. im russischen Kloster. |
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Ein wenig stärkten wir uns noch vor dem Heimflug auf der Terrasse des Flughafens (Good-bye-Restaurant) in Thessaloniki. |
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Lange werden wir noch an unsere Fahrt und die herrlichen Klöster (hier z.B. das Kloster Grigoriou) auf Athoszurücksinnen. |
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Vielleicht dürfen wir dann auch sagen: "Rom sehen
und dann sterben. Athos sehen und dann wiederkommen! Jedenfalls werden
wir immer wieder gerne in Gedanken die Wege am Athos gehen und uns die
Bilder ansehen, hier noch ein Bild vom Kloster
Pandeleimonos mit dem Weg von den Schlafräumen zum den
Hauptgebäuden mit den vielen Schätzen, z.B. der zweitgrößten
Glocke der Welt.
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